Ayurveda

ayursanatirol
Ayurveda ist eine jahrtausendalte indische, ganzheitliche Gesundheitslehre, welche Körper, Geist und Seele miteinschließt.
Die traditionelle indische Medizin wird an Universitäten gelehrt und dient als Gesundheitssystem für Millionen von Menschen in Indien, aber mittlerweile auch für  immer mehr Interessierte in der westlichen Welt, denn sei es für den gesunden als auch für den kranken Menschen bietet Ayurveda viele wirksame Möglichkeiten der Therapie (insbesondere bei chronischen Krankheiten) und der Prävention.
Das Wort "Ayurveda" stammt aus dem Sanskrit* und bedeutet übersetzt die "Wissenschaft des Lebens". Dabei ist ein langes und erfülltes Leben in Gesundheit gemeint, da die Stärken des Ayurveda vor allem in der Vorbeugung von Krankheiten und in einem ganzheitlichen Menschenbild liegen. Sie lehrt uns wie wir gesund, gut und lange leben können.

Die Wissenschaft vom (langen) Leben


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Ayurveda kann von jedem Menschen tagtgl. auch selbst angewandt und gelebt werden, um die eigene Gesundheit zu erhalten und somit Krankheiten vorzubeugen. Mit der „täglichen Routine“, der Ernährung und unseren Gewohnheiten, sowie mit ayurvedischen Anwendungen können wir auf unsere energetischen Prinzipien, Doshas (Vata, Pitta, Kapha) genannt, Einfluss nehmen und damit auf unsere Konstitution. Wir erhalten dadurch unsere gesundheitliche Balance bzw. können diese ausgleichen oder wiederherstellen. Gesund sein oder gesund bleiben, liegt zum Teil sehr wohl in unserer eigenen Verantwortung.

Vata

VATA: das Bewegungsprinzip (Luft) kommt in unserem oft hektischen Alltag gerne aus dem Gleichgewicht und Beschwerden wie Rastlosigkeit, Erschöpfung, Schlaflosigkeit, Kälte etc. können die Folge sein. Ayurveda liefert uns unterstützende Maßnahmen, um sich wieder entspannt und erholt zu fühlen: die Massage (Abhyanga) mit verschiedensten Ölen ist dabei am bekanntesten, aber auch Yoga- und Atemübungen (Pranayama) (siehe auch unter Punkt "Akutell"), ....

Pitta

PITTA:  ist das Prinzip der Transformation (Feuer), welches wir oft erst erkennen, wenn es aus dem Gleichgewicht gerät: bei Hitze, Brennen im Körper (Augen, Haut, ...), starker Schweißgeruch, erhöhtes Hunger- und Durstgefühl, etc. helfen oft einfache Mittel, wie z. B. das Vermeiden von sauren, salzigen und scharfen Essen bzw. die Zugabe von bitteren und zusammenziehenden Gewürzen in unseren frisch zubereiteten Speisen (Kurkuma z.B.), Entspannung, Übungen wie sanftes Yoga, Atemübungen, eine Fußmassage zwischendurch, ...

Kapha

KAPHA: dieses Prinzip gibt uns Struktur, Stabilität (Erde). Ist Kapha erhöht und damit aus der Balance, kann sich dies z.B. in einer vermehrten Schleimproduktion, in zu viel Schlaf und niedrigem Verdauungsfeuer äußern; oft begleitet von einem Schwere- oder Kältegefühl, etc.
Schnell Abhilfe verschafft uns hier z.B. das Vermeiden von süßen, fettigen, schweren und kalten Essen und Trinken (kaltes Wasser, Bier ...), Bewegung, Aktivität, Pulvermassagen (Udvartan), ....

* vedische Gelehrtensprache